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Synth Pop is back

Synth Pop is back: Willkommen in den Achtzigern von heute

Bei Synthie-Pop, auch Synth Pop oder Synthpop genannt, denken wir an die Achtzigerjahre. An Bands wie Depeche Mode, Human League, oder Anne Clark.
Aber Synthie-Pop ist nicht retro. Synthie-Pop is back! Mit dieser Website und meinem Projekt „Stage of Theed“ hole ich die Achtziger ins Heute. Viel Spaß beim Lesen und Reinhören!

Wie alles begann

Die Achtzigerjahre gelten als Boomzeit von Synth Pop. Kein Wunder: Ende der Siebziger werden Synthesizer bezahlbar. Und so legen viele Künstler ihre akustische Gitarre zur Seite. Sie experimentieren mal mehr, mal weniger erfolgreich mit den neuen Wundertasten und begründen das Zeitalter der Elektromusik.

Die Ursprünge liegen jedoch in den 1960er-Jahren. Insbesondere die deutsche Krautrock-Szene peppt ihre Musik mit Synthesizern und Elektro-Effekten auf – mit mäßigem Erfolg. Anfang der Siebzigerjahre sieht das anders aus. In England gelingt Pink Floyd der Durchbruch. Hot Butter veröffentlichen den Song „Popcorn“ (die Synthie-Hymne schlechthin), und in Deutschland formiert sich die später als „Beatles der elektronischen Tanzmusik“ bezeichnete Band Kraftwerk. Mit Hits wie „Autobahn“ oder „Radioaktivität“ setzen sie Meilensteine in der Musikgeschichte.

Der Boom in den Achtzigern

Wer in den Achtzigern jung war, erinnert sich an die entsetzten Gesichter vieler Eltern. Musik kommt jetzt aus der Kiste, vorbei die Zeit der handgemachten Rockmusik im Stil von Stones oder Beatles. In der neuen Musik rückt der Synthesizer alles in den Hintergrund: Gitarren, Schlagzeug und Gesang. Eingängige, tanzbare Grooves: Das ist angesagt. Mit Bands von Depeche Mode, Visage, Propaganda, den Pet Shop Boys bis hin zu Yazoo und den Eurythmics erlebt Synth Pop einen kommerziellen Boom. Songs wie „Tainted Love“ von Soft Cell oder „Smalltown Boy“ von Bronski Beat werden zu Klassikern. In dieser Zeit entwickeln sich auch Ableger wie New Wave, Synth Rock oder Future Pop.

Übergang ins Techno-Zeitalter und Revival im neuen Jahrtausend

Mitte der Achtzigerjahre formiert sich die Techno-Bewegung. Sie prägt die Neunzigerjahre und stellt den klassischen Synthpopin den Schatten. Leistungsstarke Computer übernehmen die Regie; Synthesizer und Sampler verlieren an Bedeutung.

Nach 2010 erlebt Synthie ein Revival – vermischt mit Einflüssen aus Indie-Pop, Electro-House und Dance. Bekannte Bands aus dieser Zeit sind Hurts, Kesha oder Calvin Harris.

Einfluss auf die Musik von heute

Den Synthpop-Pionieren sei Dank: Elektronik ist aus der Musik nicht mehr wegzugdenken. Nicht bei Rammstein, nicht bei Helene Fischer. Kraftwerk, OMD und Co haben die Vielfalt in der Musik erweitert. Die Achtziger sind Kult und befruchten Künstler von heute in ihrem Schaffen. Das wird auch morgen so sein.

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